The Mystic Falls Mysteries ist ein Vampire Diaries RPG für alle Fans der Serie.
 
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 Jeremy's Schreibprobe

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Jeremy Gilbert

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BeitragThema: Jeremy's Schreibprobe   Sa März 05, 2011 12:19 am

Ich erinnere mich noch genau an den Tag, als die Polizisten an unsere Tür klopften.
Mum und Dad waren an diesem morgen mit Elena weggefahren. Ich war alleine zuhause geblieben, was wahrscheinlich mein Glück war. Sonst wäre ich wahrscheinlich jetzt auch tot. Aber war ich wirklich glücklich darüber?
Ich hatte ihnen die Tür geöffnet und sie herein gebeten. Es waren eine Frau und ein Mann gewesen. Beide in ihren blauen Uniformen, der Polizeimarke am Gürtel und unter ihren offenen Jacken die zwei Dienstwaffen.
"Sind sie Jeremy Gilbert?", war ihre erste Frage gewesen. Ich hatte es ihnen bestätigt.
"Dürfen wir reinkommen?", hatten sie mich dann gefragt.
"Natürlich, was ist denn los?", hatte ich sie Verwundert zurück gefragt. Als die Beiden den Kopf zu mir gedreht hatten und mich diesem Blick ansahen, wusste ich schon, was sie sagen wollten. Es ist dieser ganz bestimmte Blick mit dem man  dann bedacht wird.
"Wir müssen ihnen leider mitteilen, dass ihre Eltern und ihre Schwester einen Autounfall hatten. Ihre Eltern sind tot. Ihre Schwester liegt im Krankenhaus."
Wenn jemand schon einen Satz mit "Wir müssen ihnen leider mitteilen..." beginnt, dann tut es einem gar nicht wirklich leid. Es ist der Job eines Polizisten so etwas zu sagen. Aber mir hat es damals nich geholfen. Bei mir kam es an wie "Unser Job ist es, ihnen zu sagen, dass ihre Eltern tot sind und das uns ihr Verlust schrecklich leid tut, aber in Wahrheit ist es und ziemlich egal, wie es ihnen geht, oder ob ihre Eltern tot sind", an.
Die Polizisten waren direkt danach gegangen. Danach wusste ich nur noch, das es weh getan hatte. In der Brust. Ich hatte das Gefühl gehabt zu ersticken. Langsam und qualvoll. Vor meinem inneren Auge sah ich Mum und Dad mit Elena lachend im Urlaub am Strand sitzen. Doch dann hatte mich die Wirklich wieder eingeholt. Wie ein Schlag mitten ins Gesicht. Danach erinnere ich mich nur noch an Farben und den Schmerz. Vor allem an den Schmerz. Er war überall gewesen. Man kann ihm nicht entkommen. So sehr man es auch möchte. Man kann nur warten. Dar sitzen und warten bis alles vorbei ist.
Ich weis nicht wie lange ich auf dem Boden gekauert gesessen hatte. Sekunden? Minuten? Stunden? Oder waren es Jahre gewesen? Ich wusste es später einfach nicht mehr. Das nächste was ich definitiv weis ist, dass Jenna plötzlich dar war und mich in den Arm genommen hatte. Wie eine Mutter, doch Jenna war nicht meine Mutter, sie war meine Tante, aber meine weinzigste lebende Familie, abgesehen von Elena. Ich hatte mich ihrem Griff entzogen. Damit hatte ich sie verletzt. Das wusste ich, aber zu diesem Zeitpunkt war mir das egal gewesen.
"Wir sollten Elena besuchen gehen", hatte sie nach einiger Zeit hervor gebracht. Ich war ihr lediglich stumm zum Auto gefolgt. Mit dem Schmerz.
Nach einigem hin und her waren wir endlich bei Elena angekommen. Die Frau am Schalter hatte sich mit der Zimmernummer vertan. Es war komisch gewesen, Elena zu sehen, wie sie an all den Schläuchen festgemacht war. So zerbrechlich, verletzlich und allein. Allein... genauso wie ich. Allein mit dem Schmerz. Ob sie es schon wusste?
Die Ärzte hatten gesagt, dass es ihr recht gut gehe und dass wir ohne Probleme mit ihr reden können. Es war ein Wunder, dass sie überlebt hatte. Ein Wunder...
Als sie Aufwachte, saß ich neben ihr am Bett. Sie merkte sofort, das was passiert war.
"Jer?", hatte sie mich gefragt.
Ich hatte ihre Hand genommen und sie fest gedrückt.
"Mum und Dad sind tot", hatte ich mit erstickter Stimme heraus gebracht. Da war es das erste Mal, dass ich es laut ausgesprochen hatte. Es war unerträglich. Es tat entsetzlich weh. Es war so endgültig. Sie würden nie mehr nach Hause kommen. Wir würden nie mehr zusammen lachen, uns noch nicht einmal mehr streiten.
Elena liefen die Tränen über die Wangen. Mir jetzt auch. Eine einzelne glitzernde Träne hatte sich den Weg über meine Wange gebahnt.
Wir waren fast den ganzen Tag bei Elena geblieben.  Immer war ich in Gedanken bei meinen Eltern gewesen, die ich nie wieder sehen würde.
Ich landete wieder in der Wirklich. In der traurigen, grauen, trostlosen Wirklichkeit. Der kühle Wind wehte mir ins Gesicht. Der schwarze Anzug war unangenehm. Er kratzte. Elena und Jenna neben mit hatten sich in ein schwarzes Kleid geworfen. Die Stimmung lag im Keller, was auf einem Friedhof nicht ungewöhnlich war. Viele Leute waren gekommen. Auch Leute, die ich gar nicht kannte. Die Särge wurden gerade langsam in die Tief gelassen. Jetzt mussten wir eine Schaufel Erde auf die Särge schützen. Als letzter Abschied. Auf nimmer wiedersehen. Langsam wurden sie Särge verdeckt, wie, als wollte man höhnisch gemein sagen:" Wenn du mir nachläufst, dann kannst du bei uns bleiben. Jetzt komm doch… jetzt ist es vorbei. Wir werden uns nie mehr sehen…"
Es wurden Blumen noch hinunter geworfen.
'Mum… Dad…' Der Schmerz war wieder dar. Lange stand ich da und starrte hinunter. Langsam gingen die Trauernden.
"Jer", murmelte Elena neben mir. Ganz leise, doch der Wind trug die Silbe an mein Ohr. Sie berührte mich am Arm doch ich machte mich grob los. Betroffen zuckte sie zurück doch es war mir egal. Mir war alles egal. Ich wollte nur weg, ganz weit weg.
Zuhause angekommen verzog ich mich in mein Zimmer. Der Schmerz war wieder voll da. mein Blick wanderte zum Schreibtisch. Darauf lagen die Tabletten. Der Schmerz drohte mich zu ersticken.
Jemand öffnete meine Tür. Konnte man mich nicht im Frieden lassen?
"Jer?", fragte Elena behutsam. Ich antwortete ihr nicht. Sie kam zögerlich herein und setzte sich zu mir. Als sie ihre Hand auf meinen Arm legen wollte, stieß ich ihre Hand unwirsch weg, sah sie aber immer noch nicht an. Ich wusste genau wie weh ob ihr damit tat, aber mir war das egal. Mir war alles egal.
"Jer, du bist nicht allein", versuchte es Elena doch ich unterbrach sie unwirsch: "Sag mal, hast du's nicht kapiert, oder willst du's nur nicht kapieren? Hau ab!"
Sie zuckte erschrocken zusamen und zuckte zurück.  Es tat ichtig gut seine Wut an jemanden auslassen zu können. Sie Verlies schnell mein Zimmer. Unter all dem Schmerz nagten leichte Schuldgefühle an mir. Mir wurde das ganze zu fiel. Ich lief hinüber zum Schreibtisch und nahm mir die Tabletten. Der Schmerz schlug noch einmal Wellen, so, als wolle er sich gegen das, was jetzt kommen würde, wehren wollte. Dann schluckte ich die Tabletten hinunter und legte mich wieder auf mein Bett. Nach ein paar Minuten verschwand der Schmerz und alle Schuldgefühle. Ich war frei und musste mir nichts mehr sagen lassen, aber was noch viel wichtiger war, war, dass ich glückich war. Endlich wieder glücklich war.
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BeitragThema: Re: Jeremy's Schreibprobe   So März 06, 2011 2:30 am

Shoen! Very Happy

Schöne Schreibprobe. -^^-

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Jeremy Gilbert

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BeitragThema: Re: Jeremy's Schreibprobe   So März 06, 2011 3:15 am

Danke!!!!
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Hayden Cloud
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BeitragThema: Re: Jeremy's Schreibprobe   So März 06, 2011 5:22 am

Angenommen Smile

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